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Top 10 Maisproduzenten der Welt: Grafik mit den größten Anbauländern und ihren jährlichen Produktionsmengen.

Top 10 Maisproduzenten

Aktualisiert: Januar 2026 – Produktionsstatistiken basieren auf den neuesten verfügbaren Daten aus 2024.

Mais gehört weltweit zu den wichtigsten Nutzpflanzen – und spielt eine große Rolle im Alltag vieler Menschen. Er wird zu Grundnahrungsmitteln verarbeitet, findet sich in beliebten Gerichten und steckt in alltäglichen Produkten wie Öl, Snacks, Cornflakes oder Tortillas. In einigen Regionen ist Mais sogar die wichtigste Energiequelle der Bevölkerung.

Gleichzeitig wächst Mais in sehr unterschiedlichen Klimazonen. Besonders gut gedeiht er in warmen Regionen mit viel Sonne, ausreichendem Regen und fruchtbaren Böden. Deshalb konzentriert sich der große weltweite Maisanbau auf Länder, die lange Vegetationsperioden und große Anbauflächen bieten.

1. USA

377 Millionen Tonnen

Die USA sind der weltweit größte Produzent. Mais ist im amerikanischen Alltag klar sichtbar – von Cornflakes und Popcorn bis zu Maisbrot und Maisöl. Gleichzeitig wird ein großer Teil für Futtermittel und Energie genutzt.

Warum in den USA so viel Mais angebaut wird:

  • riesige, flache Ackerflächen im Mittleren Westen

  • perfektes Klima: warme Sommer, ausreichender Regen

  • sehr gut entwickelte Landwirtschaftstechnik

  • hoher Bedarf für Lebensmittel, Snacks, Süßungsmittel und Öl

  • kulturelle Bedeutung in vielen Regionen (z. B. Cornbread im Süden)

Wichtige Anbauregionen:

  • Iowa

  • Illinois

  • Nebraska

  • Minnesota

  • Indiana

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Cornflakes und Frühstücksprodukte

  • Maiskolben (grilliert oder gekocht)

  • Popcorn

  • Maisöl fürs Kochen

  • Maismehl (Cornbread, Tortillas in Südstaaten-Küche)

2. China

294 Millionen Tonnen

China nutzt den Maisanbau sowohl für die Ernährung der Bevölkerung wie auch als Tierfutter.

Warum China viel Mais produziert:

  • große Bevölkerung → hoher Lebensmittelbedarf

  • steigende Beliebtheit von Mais in herkömmlichen Gerichten

  • günstige Klimazonen im Nordosten

  • gut entwickelte Bewässerungs- und Anbausysteme

Wichtige Anbauregionen:

  • Heilongjiang

  • Jilin

  • Liaoning

  • Inner Mongolia

  • Henan

Alltagsbezug / Verwendung:

  • gegrillte Maiskolben als Streetfood

  • Maisbrei und Maisnudeln in einigen Regionen

  • Maisöl für die alltägliche Küche

  • Snacks wie geröstete Maiskörner

3. Brasilien

114 Millionen Tonnen

In Brasilien ist Mais ein fester Bestandteil der traditionellen Küche. Viele regionale Gerichte basieren darauf, besonders im Nordosten. Gleichzeitig sind Klima und Böden ideal für große Erntemengen.

Warum Brasilien viel Mais anbaut:

  • zwei Ernten pro Jahr in vielen Regionen

  • warmes Klima mit ausreichend Regen

  • wachsende Nachfrage nach Maismehl und lokalen Gerichten

  • lange landwirtschaftliche Tradition

Wichtige Anbauregionen:

  • Mato Grosso

  • Paraná

  • Goiás

  • Rio Grande do Sul

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Pamonha (Spezialität aus frischem Mais)

  • Canjica (süßer Maisbrei)

  • Bolo de Milho (Maisskuchen)

  • Maiskolben als Straßenessen

4. Argentinien

57 Millionen Tonnen

Argentinien kombiniert ideale klimatische Bedingungen mit einer starken Landwirtschaftstradition. Mais findet seinen Weg in viele alltägliche Produkte und spielt auch in regionalen Küchen eine Rolle.

Warum Argentinien viel Mais produziert:

  • fruchtbare Böden der Pampas

  • lange, warme Sommer

  • große landwirtschaftliche Betriebe

  • hoher Bedarf an Lebensmitteln und lokalen Produkten

Wichtige Anbauregionen:

  • Córdoba

  • Buenos Aires

  • Santa Fe

  • Entre Ríos

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Polenta (sehr verbreitet in der argentinischen Küche)

  • Maismehl für alltägliche Gerichte

  • Mais in Snacks und verarbeiteten Produkten

5. Indien

40 Millionen Tonnen

Mais spielt in Indien eine wachsende Rolle, besonders in Regionen, in denen er als Grundnahrungsmittel genutzt wird. Viele lokale Gerichte basieren auf Maismehl oder frischem Mais.

Warum in Indien viel Mais angebaut wird:

  • vielfältige Klimazonen, besonders günstig im Norden und Westen

  • stabile Nachfrage nach Maismehl in der täglichen Küche

  • große ländliche Bevölkerung mit hohem Eigenverbrauch

  • wachsende Rolle in Snacks und verarbeiteten Lebensmitteln

Wichtige Anbauregionen:

  • Karnataka

  • Madhya Pradesh

  • Maharashtra

  • Rajasthan

  • Bihar

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Makki ki Roti (Maisfladenbrot, verbreitet in Punjab)

  • Maisbrei und regionale Currys

  • gerösteter Mais als Streetfood

  • Maisgrieß (für einfache Gerichte in vielen Haushalten)

6. Ukraine

26 Millionen Tonnen

Die Ukraine zählt zu den wichtigsten Maisproduzenten Europas. Mais ist dort ein alltägliches Lebensmittel, aber auch ein wichtiger Bestandteil regionaler Landwirtschaft.

Warum die Ukraine viel Mais produziert:

  • sehr fruchtbare Schwarzerdeböden

  • ideales Klima für Mais im Süden und Zentrum

  • lange landwirtschaftliche Tradition

  • große Nachfrage nach Maismehl und einfachen Grundgerichten

Wichtige Anbauregionen:

  • Poltawa

  • Tscherkassy

  • Kirowohrad

  • Winnyzja

  • Odessa

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Maisbrei (Kulish) in vielen Regionen

  • Maiskolben im Sommer

  • Maismehl in einfachen Haushaltsgerichten

  • Maisöl in der alltäglichen Küche

7. Mexiko

24 Millionen Tonnen

Mexiko ist das Herzland des Maises. Für viele Menschen ist Mais ein tägliches Grundnahrungsmittel und tief mit der Kultur verbunden. Ein Großteil der mexikanischen Küche basiert darauf.

Warum Mexiko viel Mais anbaut:

  • starke kulturelle Bedeutung des Maises

  • hohe Nachfrage im Alltag der Bevölkerung

  • ideale klimatische Bedingungen in vielen Teilen des Landes

  • große Vielfalt an traditionellen Maissorten

Wichtige Anbauregionen:

  • Sinaloa

  • Jalisco

  • México (Bundesstaat)

  • Chiapas

  • Puebla

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Tortillas (jeden Tag in fast jedem Haushalt)

  • Tamales

  • Pozole

  • Elote (gegrillter Maiskolben als Streetfood)

  • Masa als Grundlage unzähliger Gerichte

8. Kanada

15,3 Millionen Tonnen

Kanada baut Mais hauptsächlich im Süden des Landes an, wo die Vegetationsperiode lang genug ist – besonders in der Nähe der Großen Seen. Besonders süßer Mais ist beliebt und wird saisonal frisch gegessen.

Warum Kanada viel Mais produziert:

  • geeignetes Klima im Süden des Landes

  • vielseitige Nutzung in einfachen Gerichten

  • enge Handelsbeziehungen zu den USA

  • moderne Agrartechnik und große Betriebe

Wichtige Anbauregionen:

  • Ontario

  • Québec

  • Südliches Manitoba

Alltagsbezug / Verwendung:

  • frischer Süßmais (gekocht oder gegrillt)

  • Mais in Suppen und Eintöpfen

  • Maismehl für einfache Backwaren und Pfannengerichte

9. Indonesien

15,1 Millionen Tonnen

In Indonesien ist Mais in vielen Regionen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, besonders auf Inseln, wo Reis nicht immer ausreichend verfügbar ist.

Warum Indonesien viel Mais produziert:

  • günstige tropische Bedingungen

  • vielseitige Nutzung in ländlichen Haushalten

  • steigende Nachfrage nach Maismehl und Snacks

  • große Inselregionen, in denen Mais über Generationen ein Grundnahrungsmittel ist

Wichtige Anbauregionen:

  • Ost-Java

  • West-Java

  • Sulawesi

  • Nusa Tenggara

  • Lampung

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Nasi Jagung (Maisreis)

  • einfache Maisbreie in vielen Haushalten

  • Maiskolben als Snack

  • Maiscracker und andere lokale Produkte

10. Frankreich

14,6 Millionen Tonnen

Frankreich ist eines der wichtigsten Maisanbauländer Europas. Besonders im Südwesten gehört Mais seit Generationen zur regionalen Küche. Viele Produkte aus Mais sind fester Bestandteil des täglichen Essens.

Warum Frankreich so viel Mais anbaut:

  • sehr fruchtbare Böden und günstiges Klima

  • lange Tradition von Maisgerichten im Südwesten

  • vielseitige Verwendung in der Küche

  • moderne, technisch hochentwickelte Landwirtschaft

Wichtige Anbauregionen:

  • Nouvelle-Aquitaine

  • Occitanie

  • Centre-Val de Loire

  • Grand Est

Alltagsbezug / Verwendung:

  • Maiskolben (gekocht oder gegrillt)

  • Dosenmais für Salate und Beilagen

  • Polenta und Maisgrieß

  • Maismehl für Brot, Fladen und einfache Rezepte

Quelle: FAOSTAT, 2024

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